OBJEKTBELÄGE | Vereinigte Arab Emir.

Eine Zukunft für Kinder in Südafrika

 
  Architekten helfen: Gestalten in südafrikanischen Townships

Mit AIT-Charity startete der Verlag der Architekturzeitschrift AIT ein völlig neues Projekt. Mit der umfassenden Unterstützung von Armstrong, wurde die Charity-Aktion 2008 überhaupt erst möglich.

Obwohl die Apartheid in Südafrika inzwischen der Vergangenheit angehört, sind die Auswirkungen der Rassentrennung immer noch schreckliche Gegenwart. Und wenn in 24 Monaten die Welt am Kap zu Gast sein wird, um das große Fußballfest der WM zu feiern, dann werden auch die Fußballfans davon betroffen sein. Es sind eben nicht nur störende Fernseh- Bilder der riesigen Townships, die das Fußballfest prägen werden. Sie entwickelten sich in den vergangenen Jahren nur punktuell zu Wohngebieten der neuen schwarzen Mittelschicht. Über weite Strecken zählen sie noch immer zu den schrecklichsten Massenunterkünften der Welt.

Die Kapstädter Architektin Caren Smuts zählt zu jenen, die seit vielen Jahren mit ihren Projekten des partizipatorischen Bauens in den Townships Grundlagenarbeit leistet. AIT-Leser kennen ihre Bauten aus Veröffentlichungen. Ihre Stadtteilzentren in Langa und Njanga wurden zu Brückenköpfen der Kultur, der Erziehung und der sozialen Verantwortung. Hier werden Straßenkinder beschäftigt, Jugendliche aus-, Alte und Behinderte weitergebildet, hier wird etwas gegen die Bandenkriminalität in den Elendsvierteln unternommen.



Seit vielen Jahren sind AIT und unsere Leser dort zu Gast. Nun bot sich die Gelegenheit, etwas zurückzugeben.

Zehn namhafte internationale Architekten, alle mit Schwerpunkt im Bereich Sozialbauten und Healthcare folgten dem Ruf von AIT und Armstrong. Sie arbeiteten Anfang April für zwei Tage im Kulturzentrum Guga S'Thebe im Township Langa am Rande Kapstadts. Und sie schufen in dieser Zeit gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen aus der Squatter-Siedlung eine Serie von großformatigen Drucken. Gearbeitet wurde auf DLW Linoleum. Für die Kinder der Tanzgruppe „Gum Boot Dance“ war die Zusammenarbeit mit den europäischen Architekten ein Highlight ihrer Ferien. Für die Architekten war der Aufenthalt im Township eine Erinnerung daran, dass Architektur seit jeher auch immer einen sozialen, ja weltverbessernden Ansatz hat. Während sie jedoch in Spanien oder Skandinavien, in Deutschland oder den Niederlanden Hightech-Kliniken für hunderte Millionen Euro bauen, fehlte es in Langa an den grundlegendsten Dingen – und dabei sind hier für wenige Euro dramatische Verbesserungen der Lebensumstände möglich.



Die internationale Architekten- Gruppe, AIT und Armstrong unterstützten ihre Helfer aus der Kindergruppe „Gum Boot Dance“ spontan gleich vor Ort. Wie das Charity-Projekt weitergeführt wird, wie die entstandenen Kunst- Linoldrucke tatsächlich aussehen und wie AIT-Leser und Armstrong-Kunden das Projekt durch eigene Beiträge unterstützen können, darüber werden wir Sie in den kommenden Monaten regelmäßig hier im Armstrong Newsletter informieren.
 
Schnellsuche Start Search
0 item(s) | Login
Land Wechseln | English