Interview mit Jesper Henriksen Keflico
Erste Vertriebserfahrungen mit Lino Form
Als Produktmanager bei Keflico koordinieren Sie den Einkauf, die Vermarktung und den Verkauf für Holzprodukte und Bretter.
Wer sind Ihre Kunden? Wie setzt sich Ihre Käuferschaft zusammen?
Keflico ist ein dänisches Handelsunternehmen, das sich auf Holzwerkstoffe und Hartholz spezialisiert hat. Unsere Kunden sind
ebenfalls Händler und wir verkaufen an Möbelhersteller, Küchenanbieter, Boots- und Hausbootbauer, Tischler und sogar an Autowerkstätten
– eine ziemlich bunte Kunden-Mischung.
Im August dieses Jahres haben Sie das neue Linoleum Form von Armstrong, das sich besonders für den Möbel- und Einrichtungsbau
eignet, in Ihr Produktangebot aufgenommen. Warum?
Vor etwa zwei Jahren haben wir uns an Armstrong gewandt und sozusagen direkt nach einem Produkt dieser Art gefragt, denn wir
wussten von einem ähnlichen Produkt, mit dem einige unserer Kunden arbeiten. Wir hatten also ein ganz starkes Interesse, DLW Linoleum Form zu bekommen. Dieses Jahr, noch vor der Markteinführung, haben wir umfangreiche Tests mit vielen Kunden durchgeführt, und
das Feedback war insgesamt äußerst positiv.
Wie haben Ihre Kunden auf das neue Material reagiert?
Nahezu überwältigend. Dass dieses Produkt so gut am Markt angenommen wird, ist auf unterschiedliche Faktoren zurückzuführen.
Es ist immer interessant, wenn man ein Monopol durchbricht, weil das Angebot dadurch vielfältiger wird. Und Linoleum Form
ist ja nicht einfach nur eine Alternative zu dem bereits existierenden Möbel-Linoleum – es ist ja tatsächlich ein neues Produkt
mit ganz speziellen Eigenschaften. Um genau zu sein, handelt es sich also eigentlich um ein ganz anderes Produkt.
Warum? Welche Vorteile hat dieses Linoleum gegenüber anderen Materialien?
Im Vergleich zu Kunststoffen, lackierten Oberflächen, Stein oder Metall hat Linoleum eine warme Oberfläche, es ist zum Beispiel
sehr angenehm darauf zu sitzen und es zu berühren. Es ist ein organisches Material und hat eine spezielle Optik, die mit keinem
anderen Werkstoff vergleichbar ist. Im Vergleich zu anderem Möbel-Linoleum hat „Form“ eine ganz eigene, besondere Oberfläche,
andere Farben, eine größere Rollenbreite und eine andere Trägerschicht. Diese besteht aus einem Baumwollgewebe, welches das
Linoleum sehr flexibel macht.
Haben Sie schon erste Möbel gesehen, die mit DLW Linoleum Form gestaltet wurden? Können Sie beschreiben, was dabei genau entwickelt wurde?
Linoleum Form wird bereits bei der Produktion von Tischplatten eingesetzt. Ich habe es bei Stühlen und als Bestandteil von
Möbeln für Kindergärten gesehen. Dabei wurde „Form“ zum Beispiel auf Regalbrettern verwendet, hier wird vermieden, dass die
Kinder auf harte Oberflächen stoßen.
Ich danke Ihnen für dieses Interview!
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