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Architektur-Workshop Indien
Im November 2006 reiste eine Gruppe von Architekten und Armstrong-Mitarbeitern nach Indien, um Inspiration und neue Ideen
zu sammeln. In einer Serie kurzer Interviews mit den Teilnehmern des Workshops wollen wir Ihnen ihre Eindrücke von der Kultur
und der Architektur des Landes vorstellen.
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1. Hatten Sie im Vorfeld der Reise irgendwelche Erwartungen?
Indien ist ein fremdes Land, fern von Europa mit sehr vielen Menschen... Was kann man erwarten? Reiseführer spiegeln die Farbigkeit
des Landes und ihrer Bewohner. Großartige Bauten indischen Baustils prägen die Hochglanzseiten, chaotische Stadtstrukturen,
große Armut und Umtriebigkeit prägen die Vorstellungen. Und wenn man in Delhi landet, befindet sich man im ersten Moment wie
in Trance. Es übertrifft alle Erwartungen.
Als Architekt ist man vorrangig an Chandigarh interessiert, das konnte ich kaum erwarten real zu sehen. Es war unbeschreiblich
und das Beste was ich je gesehen habe (und wie ich befürchte: je wieder zu sehen bekommen werde).
2. Ist die indische Kultur, ihre Architektur und ihre Farben eine Inspirationsquelle für Sie?
Die Reise war wie ein nie endender Trip. Farbenvielfalt, Stadtstrukturen, Menschengewühl, Tiere dazwischen und dieser permanente
Lärm aus Hupen und Motorrollerkreischen sind eine spezielle Mischung. Die gibt es nur dort. Ob wir nun bunter sind? Weiterhin
träume ich von gutem Grau und modifizierten Schwarztönen. Da bleibe ich standhaft.
3. Wie würden Sie den Armstrong Workshop bewerten?
Es war eine wunderbare Atmosphäre in diesem kleinen Hotel in Udaipur zu sitzen und über Fußbodenthemen nachzudenken. Das kennt
man so nicht mehr – es war fast wie in Studienzeiten. Durch die klaren Zeitvorgaben und die gute Vorbereitung seitens Armstrong
war es ein reines Vergnügen. Die Ergebnisse sprechen für sich.
Mein Thema „Vintage“ für Linoleum und der „fliegende Teppich“ von Udaipur verfolgen mich nach wie vor. Just fly away...
4. Was nehmen Sie ganz persönlich von dieser Reise mit?
Es ist großartig, mit Kollegen/innen in fremden Landen, fernab vom Alltag über Architektur zu parlieren und diese durch die
gemeinsame Zeit gut kennen zu lernen. Auch ist es schön, so direkt in die Überlegungen von Armstrong einbezogen zu werden
und deren weiteres Vorgehen mitbestimmen zu können. Aber vor allen Dingen ist es ein menschlicher Benefit.
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