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Architektur-Workshop Indien

Im November 2006 reiste eine Gruppe von Architekten und Armstrong-Mitarbeitern nach Indien, um Inspiration und neue Ideen zu sammeln. In einer Serie kurzer Interviews mit den Teilnehmern des Workshops wollen wir Ihnen ihre Eindrücke von der Kultur und der Architektur des Landes vorstellen.







Anke Pfudel-Tillmanns

Freie Architektin
Stuttgart


         1. Hatten Sie im Vorfeld der Reise irgendwelche Erwartungen?

Ich freute mich riesig dieses Land zu sehen. Und ich hatte auch Spass bei dem Gedanken, mit anderen Kollegen zu reisen, sich auszutauschen und auch kreativ zu arbeiten. Aber was erwartete Armstrong dafür von mir?


2. Ist die indische Kultur, ihre Architektur und ihre Farben eine Inspirationsquelle für Sie?

Ja, auf jeden Fall inspirierte das fremde Land! Diese Farbenpracht, die Fülle an Mustern, Schriften, baulichen Strukturen, Menschenmengen........... Alles war so extrem verdichtet und konzentriert. Auch die starken Kontraste waren für europäische Augen, Ohren, Nasen und auch Seelen fremd und nicht immer nur angenehm.


3. Wie würden Sie den Armstrong Workshop bewerten?

Diese Reise war ausschliesslich von Höhepunkten geprägt – sowohl und ganz besonders auf der persönlichen Ebene aber natürlich auch aus der Sicht des Architekten. Besonders faszinierend erschien mir die Idee Jaipurs, die ganz und gar über die Ausschliesslichkeit einer Farbe zu geprägt ist. Statt sie im europäischen Sinne mit einheitlichen Stilen, Alleen, Promenaden quasi eine Stadt ordnend zu prägen wurde hier die gesamte Innenstadt mit einer einzigen Farbstellung – Orange-Rosa mit weissen Gliederungen - in ein homogenes Ganzes gefasst die wie ein Farbschleier über alles Gebaute von einer Mauer über einfachste Häuser bis hin zu Stadtpalästen liegt. Einfacher und dennoch abwechslungsreicher kann Ordnung und Struktur eigentlich nicht hergestellt werden.


4. Was nehmen Sie ganz persönlich von dieser Reise mit?

Vor allem wurde mir klar, daß Kommunikation zwischen kompetenten Fachleuten und "kreativen Planern" möglich ist und alle Beteiligten in ihrem Tun ein Stück weiter bringt. Die Offenheit eines Unternehmens, in dieser Art und Weise auf die Planer zuzugehen ist allerdings eine Voraussetzung. Armstrong scheint dazu in der Lage zu sein. Klasse!


Wenn Sie gerne per Email benachrichtigt werden wollen, wenn das nächste Interview erscheint, registrieren Sie sich bitte bei My Armstrong .
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